Mission Statement | 07:09 |
Ob wir groß werden? Wahrscheinlich nicht. Dafür tummeln sich inzwischen zu viele Blog-Anbieter am Markt und die ganz großen Medienkonzerne wie Holtzbrinck, Bertelsmann und Rupert Mordoch versuchen inzwischen auch den Social-Networking-Markt in Deutschland aufzurollen. Mit deren Werbebudget können wir natürlich nicht mithalten. Wären wir früh genug online gegangen, hätte es vielleicht etwas werden können - so wie beim StudiVZ - aber die seit 2005 andauernden Arbeiten am Portal dauerten in der Umsetzung dann doch länger als geplant.
Was wir aber auf gar keinen Fall werden: böse. ;) Ich weiß, das hat Google auch mal von sich gesagt und heute behaupten einige das Gegenteil. Aber wir wollen unser "Don't be evil" von Beginn an etwas konkreter fassen als Google. "Don't be evil 2.0" sozusagen. ;)
Das wichtigste vorweg: Wir wollen Geld verdienen, zumindest so viel, dass unsere Kosten gedeckt sind - aber am liebsten auch mehr. Das ist das Ziel jedes Unternehmens. Allerdings ordnen wir dieses Zeil unserer von Beginn an klar definierten Unternehmensethik unter, welche vor allem folgende Punkte umfasst:
- Transparenz: Wir wollen klare und verständliche Regeln für unser Portal aufstellen und keinen AGB-Wust, in dem irgendwo Sätze wie "Ich gewähre blogage.de einen unbeschränktes Nutzungsrecht an meinen Inhalten" o.ä. auftaucht. Es ist kein Geheimnis, dass wir unsere derzeitigen provisorischen AGBs von einem anderen Bloganbieter zu großen Teilen kopiert haben. Diese Woche werden wir die AGBs allerdings von Grund auf neu schreiben und nur das wichtigste darin erwähnen. Wir wollen kurze, leich verständliche AGBs ohne Hintertüren, die es jedem Nutzer auch zumutbar erscheinen lassen sie zu lesen, bevor sie akzeptiert werden.
- Datenschutz: Wir werden keine Nutzerdaten rausrücken, an niemanden. Es sei denn natürlich, wir werden (z.B. im Falle von Strafaten) durch ein Gericht dazu gezwungen. Unser Geschäft aber sind nicht die Daten, da waren wir uns alle von vorne herein einig. Wir wollen mit Werbung und später kostenpflichtigen Accounts Geld verdienen. Punkt.
- Vertrauen: Keiner von uns ist Jurist und wir wissen nicht, ob die bald neugeschrieben AGBs wirklich juristisch "wasserfest" sind. Wir setzen einfach drauf, dass wir uns fair verhalten und vertrauen darauf, dass es unsere Nutzer ebenfalls tun.
- Keine Zensur: Wenn wir aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht dazu gezwungen werden, werden wir in privaten Blogs und in den Kommentaren keine Zensur ausüben. Alles, was in den Schranken der Gesetzgebung, insbesondere des Urheberrechts und des Jugendschutzes, öffentlich geäußert werden darf, kann bei uns publiziert werden.


